| Latex |
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Obwohl der Latex Baum aus Brasilien stammt, sind heute Thailand, Malaysia und Sri Lanka die Hauptanbauländer. Die Latex Milch wird sehr langsam von der lebenden Pflanze abgezapft. Auch heute noch wird dieses schonend durch Handarbeit erzielt. Nicht erst seit kurzem wird Naturlatex auf verschiedenste Art und Weise zubereitet. Bereits die Ureinwohner Brasiliens nutzten Naturlatex. Der Begriff Kautschuk stammt aus der Indianersprache und heisst soviel wie "tränendes Holz". Mit Naturkautschuk wird heute allerdings der erstarrte gummierte Milchsaft bezeichnet, denn Latex (die eigentlich Bezeichnung für die flüssige Form) vulkanisiert an der Luft. Die Naturlatexmilch besteht zu ca. 60 bis 70 % aus Wasser. Trocknet das Wasser weg, wird aus der flüssigen Milch das eigentliche Gummi. Obwohl es synthetische Ersatzmöglichkeiten für Naturlatex oder Naturkautschuk gibt, kommt die Industrie nicht ohne aus. Selbst Autoreifen enthalten Anteile von Naturkautschuk, um die Haltbarkeit zu erhöhen. Latex ist nicht immer NaturlatexDie Bezeichnung "Schaumgummi" stammt aus der Zeit, als dieses noch aus Naturlatex bestand. Heute wird Schaumgummi meist mit synthetischem Schaumstoff in Verbindung gebracht. Dieser besteht zumeist aus Polyurethan oder Polyether. Über 90% der handelsüblichen Latexmatratzen enthalten heutzutage Polystyrol, auch Syntheselatex genannt. Auch mit nur geringen Mengen an Naturlatex, darf der Hersteller sein Produkt Naturlatexmatratze nennen. Deshalb sollten Sie beim Kauf von Latexmatratzen auf den Polymernachweis achten. Die Vorteile von Naturlatexmatratzen liegen klar auf der Hand:
Latexprodukte können mitunter Allergene oder Schadstoffe enthalten. Unsere Naturlatexmatratzen sind mehrmals gewaschen (in gefilterten Wasserkreisläufen), so dass Rückstände aus der Vulkanisation sowie Eiweißallergene bis zum höchstmöglichen Grad entfernt werden. Zu ca. 90 % sind die Hilfsmittel zur Aufschäumung unserer Latexmatratzen Kerne biologisch abbaubar. Das unsere Naturlatexmatratzen als nahezu schadstofffrei einzustufen sind, beweist das Magazin ÖKOTEST, Ausgabe 8/95 und 4/2001 Latex Matratzentest. Hier war unsere Latexmatratze Classico PiuMa Lana getestet worden. PiuMa Lana gehörte in beiden Matratzentests zu den wenigen Siegern. Ebenso wurde in der Jubiläumsausgabe 5/2005 von ÖKO-Test ein weiterer Matratzentest veröffentlicht. Unsere Naturlatexmatratze PiuMa Solo wurde in diesem Matratzentest unter die Lupe genommen. Die Bilanz: Nur drei Latexmatratzen erhielten die Best Note von ÖKO-TEST. PiuMa Solo stand an erster Stelle! Unsere Latexmatratze war zudem die Beste im Bereich Punktelastizität. Naturmatratzen mit NaturlatexkernWir lassen die Kerne nach wie vor regelmäßig auf Schadstoffe untersuchen. Diese konnten wir durch produktionstechnische Veränderungen sogar noch minimieren. Übrigens: Den mehrfach als empfehlenswert eingestuften Naturlatex Kern verarbeiten wir in allen im Programm befindlichen Latexmatratzen. Die Diskussion um Eiweißallergene in Kautschuk nimmt mit dem rasanten Anstieg von Latexallergien zu. Vorwiegend durch Latexhandschuhe verursacht, bekommen Menschen, die in medizinischen Bereichen arbeiten, diese Allergie. Durch besonders gutes Waschen der Latexprodukte kann aber ein Großteil der Allergene beseitigt werden. Dieses wird aus Kostengründen vom Hersteller oft unterlassen. Obwohl noch geringe Mengen nicht auswaschbarer Allergene in unseren Naturlatexmatratzen enthalten sind, bieten diese für Allergiker folgende Vorteile: geringe Luftfeuchtigkeit, kein Nährboden für Bakterien und Pilze, Naturlatex produziert keinen Staub, ist geräuscharm und pflegeleicht. Die Gefahr, durch Naturlatexmatratzen eine Allergie zu bekommen, ist äußerst unwahrscheinlich. Allerdings empfehlen wir Menschen mit sogenannten kreuzallergischen Reaktionen und insbesonders Latexallergikern unsere latexfreien Bettsysteme. |